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Die datengestütz te Hochschule

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Inhalt: › Wie Daten die digitale Transformation in der Bildung vorantreiben › Der Nutzen und Wert von Daten › Daten, Wandlungsfähigkeit und Agilität › Agilität für Daten › Wie nutzen wir Daten, um unsere Einrichtung anpassungsfähig zu machen? › Fazit › Über den Autor Daten, Wandlungsfähigkeit und Agilität Werte entstehen nicht nur durch die Daten selbst, sondern auch durch die Programme und Prozesse, die Daten analysieren, um die damit verbundenen Ziele zu erreichen. Unsere heutige Welt steckt voller raschem Wandel, Unsicherheit und Komplexität –kurzum: Disruptionen. Um schnell und flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können, müssen Organisationen ihre operative Agilität mithilfe von Daten fördern. Mit dieser Agilität schaffen sie es, raschen Wandel und Disruptionen in Chancen umzukehren. Privatwirtschaft und öffentlicher Dienst haben im Digitalzeitalter gelernt, dass sie dank schnell bereitgestellter IT-Ressourcen und deren Schritt für Schritt verbesserten Leistungen innovativ auf der Höhe der Zeit bleiben können. In den letzten Jahren haben Verfahren wie die agile Softwareentwicklung, DevOps und die Lean-Softwareentwicklung den Prozess der IT-Ausstattung flexibler gemacht. Die Cloud wird genutzt, um IT-Funktionen für Software und Hardware schneller bereitzustellen. Teambasierte Organisationsstrukturen mobilisieren Ressourcen für veränderte Anforderungen. All diese Entwicklungen helfen Unternehmen dabei, ihre Prozesse agiler zu gestalten. Doch flexible Prozesse sind nur ein Aspekt: Eine agile Organisation zeichnet die Fähigkeit, aus Daten flexibel zu nutzen, sie also für neue Einsatzgebiete verfügbar zu machen, von denen wir vorher nichts wussten. Dies unterscheidet eine agile Organisation von einer, die lediglich die Rahmenbedingungen und das Etikett agiler Modelle übernommen hat: Geschäftliche und betriebliche Agilität erfordert auch agile Daten. Eine datenbewusste und datengestützte Einrichtung beherrscht beides. Dieser Schwerpunkt auf die Agilität von Daten ist neu. So lange Daten nur operativ genutzt wurden, konnten wir sie in sauber strukturierten Datenbanken verpacken, deren Struktur den Einsatz der Daten in ihren operativen Prozessen abbildeten. Die zugehörigen Tools waren relationale Datenbank-Systeme wie Oracle oder SQL-Server, deren Stärke in gerade diesen operativen Vorgängen liegt. Wir nutzten die Daten für genau die vorgesehenen Vorgänge wie etwa Registrierungen, Einschreibungen etc., und um Berichte über Verwaltungs- und Betriebsergebnisse zu erstellen. Auch die Daten einer Organisation müssen selbst agil sein. Auch müssen einfach für unerwartete und ständig wechselnde Anwendungen verfügbar sein. Sie müssen zugänglich und zugleich aussagekräftig sein. Lehrkräfte und Mitarbeiter brauchen leicht zugängliche Tools und die entsprechenden Fähigkeiten, um mit den Daten arbeiten zu können. 5

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